Schächte sanieren – dicht, standsicher, ohne Aufgraben
Undichte oder schadhafte Kontroll-, Revisions- und Pumpschächte fachgerecht instandsetzen: GFK-Schachtinliner, Beschichtung oder Neuaufbau – von innen, ohne große Baustelle.

Ein undichter oder abgesackter Schacht fällt oft erst spät auf – und richtet dann teuren Schaden an: eindringendes Grundwasser, unterspülte Sohlen, Geruch, Rückstau und langfristig eine geschwächte Statik. Mit einer fachgerechten Schachtsanierung lässt sich ein schadhafter Kontroll-, Revisions- oder Pumpschacht meist von innen instand setzen – ohne kompletten Ausbau und in vielen Fällen ohne Aufgraben. Haustechnik & WasserschadenHilfe Krüger saniert Schächte aus Beton, Mauerwerk und Kunststoff mit GFK-Schachtinliner, mineralischer bzw. Epoxidharz-Beschichtung und – wo nötig – dem Neuaufbau von Konus, Auftritten und Gerinne.
Schächte sind das am stärksten beanspruchte Bauteil im Entwässerungssystem: Sie liegen im Grundwasserwechsel, sind aggressiven Abwassergasen ausgesetzt und werden mechanisch belastet. Kein Wunder, dass gerade ältere Betonschächte mit der Zeit undicht werden. Wird der Schaden ignoriert, folgen häufig eine aufwendige Leckortung und Trocknungsmaßnahmen im Umfeld. Die frühzeitige Sanierung ist fast immer die günstigere Lösung.
Wann ein Schacht saniert werden sollte
Typische Schadensbilder, bei denen eine Schachtsanierung sinnvoll ist:
- Eindringendes Grund- oder Schichtenwasser durch Wände, Muffen oder Sohle
- Korrosion und Abplatzungen an Betonwänden (biogene Schwefelsäure-Korrosion)
- Undichte Rohranschlüsse und Gerinne, Versatz oder Risse
- Abgesackte oder lose Steigeisen, beschädigter Konus oder Auftritt
- Geruchsbelästigung, Rückstau oder wiederkehrende Verschlammung
- Auflagen des Netzbetreibers nach einer Dichtheitsprüfung (DIN 1986-30)
Verfahren im Vergleich – welche Methode für welchen Schaden
Nicht jeder Schacht muss ausgetauscht werden. Nach einer Kamerabefahrung wählen wir das wirtschaftlichste Verfahren für den konkreten Befund – von der reinen Beschichtung bis zum GFK-Inliner mit Teil-Neuaufbau.
| Verfahren | Einsatz | Ergebnis |
|---|---|---|
| Mineralische Beschichtung | Dichter, aber angegriffener Beton | Wiederhergestellte, widerstandsfähige Oberfläche |
| Epoxidharz-Beschichtung | Chemisch belastete Schächte, Pumpschächte | Dichte, säurebeständige Schutzschicht |
| GFK-Schachtinliner | Undichte Wände, Wassereintritt, Rissbildung | Neuer, dichter Schacht im alten – statisch mittragend |
| Teil-Neuaufbau | Zerstörter Konus, Auftritt oder Gerinne | Fachgerecht erneuerte Bauteile, normkonform |
So gehen wir vor – der Sanierungsablauf
Eine Schachtsanierung ist wie die Rohrsanierung ein mehrstufiger Prozess. Sorgfältige Reinigung, Untergrundvorbereitung und die abschließende Abnahme entscheiden über die Lebensdauer.
- Befund per Kamera – Wir befahren und begutachten den Schacht, dokumentieren Schadensart und -umfang und legen das passende Verfahren fest. Grundlage ist die Kamera-Inspektion.
- Reinigung & Vorbereitung – Hochdruckreinigung entfernt Ablagerungen, loses Material und Korrosionsprodukte, bis ein tragfähiger Untergrund freiliegt.
- Abdichtung von Wassereintritten – Aktive Undichtigkeiten werden mit Schnellzement oder Injektionsharz gestoppt, bevor beschichtet oder ausgekleidet wird.
- Beschichtung oder GFK-Inliner – Je nach Befund wird die mineralische bzw. Epoxidharz-Beschichtung aufgetragen oder der GFK-Schachtinliner eingebracht und ausgehärtet.
- Neuaufbau schadhafter Teile – Konus, Auftritte, Steigeisen und Gerinne werden – falls nötig – fachgerecht erneuert.
- Abnahme & Dokumentation – Abschließende Kamerabefahrung und ggf. Dichtheitsprüfung; Sie erhalten Befundbericht, Fotos/Video und Abnahmeprotokoll – versicherungs- und behördenkonform.
Wann ein Austausch statt Sanierung nötig ist
Die Inliner- und Beschichtungstechnik ist leistungsstark, hat aber Grenzen. Ein offener Austausch bleibt sinnvoll bei:
- vollständig eingestürzten oder statisch nicht mehr tragfähigen Schächten
- massiven Verformungen, die eine gleichmäßige Auskleidung verhindern
- falscher Lage oder Tiefe, die ohnehin eine bauliche Änderung erfordert
Was in Ihrem Fall die wirtschaftlichste Lösung ist, klären wir vorab per Kamera und beraten Sie ehrlich – Büro 04423 9164020.
Kostenvorteil gegenüber dem offenen Austausch
Wie beim Rohr liegt der größte Kostenfaktor nicht im Schacht selbst, sondern im Drumherum: Aushub, Verbau, die Wiederherstellung von Pflaster, Straße oder Garten und der Nutzungsausfall. Die grabenlose Schachtsanierung von innen spart diese Positionen weitgehend, ist meist an einem Arbeitstag erledigt und der Schacht danach zeitnah wieder nutzbar.
Erfahrung, Zertifizierung und regionale Nähe
Haustechnik & WasserschadenHilfe Krüger ist Meisterbetrieb seit 2003 mit Sitz in Schortens. Wir verbinden Schachtsanierung, Rohrsanierung, Kamera-Inspektion und Dokumentation aus einer Hand – ein Ansprechpartner vom Befund bis zur Abnahme.
Unser Einsatzgebiet umfasst Schortens, Wilhelmshaven, Jever, Sande, Varel, Wittmund, Wangerland und ganz Friesland bis etwa 40 km Radius. Für Notfälle rund um die Uhr: Notdienst 0171 1120205. Für Beratung und Termine: Büro 04423 9164020. Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
- GFK-Schachtinliner für undichte Schächte
- Mineralische & Epoxidharz-Beschichtung
- Neuaufbau von Konus, Auftritt, Steigeisen & Gerinne
- Kamerabefahrung & Dichtheitsprüfung inklusive
- Normgerechte Dokumentation für Versicherung & Netzbetreiber
- Kontroll-, Revisions-, Pump- & Übergabeschächte
Häufige Fragen zur Schachtsanierung
Was ist eine Schachtsanierung?
Bei der Schachtsanierung werden undichte, korrodierte oder statisch geschwächte Schächte – etwa Kontroll-, Revisions-, Pump- oder Übergabeschächte – instandgesetzt, ohne den Schacht komplett auszubauen. Je nach Zustand kommen ein GFK-Schachtinliner, eine mineralische oder Epoxidharz-Beschichtung oder ein Teil-Neuaufbau von Konus, Auftritten und Gerinne zum Einsatz. Das Ergebnis wird per Kamera und Dichtheitsprüfung dokumentiert.
Welche Schächte sanieren Sie?
Wir sanieren Kontroll- und Revisionsschächte, Pump- und Hebeanlagenschächte, Übergabe- und Grundstücksschächte sowie Regen- und Mischwasserschächte aus Beton, Mauerwerk oder Kunststoff – im privaten wie im gewerblichen Bereich in Schortens, Wilhelmshaven, Jever und ganz Friesland.
Welche Verfahren setzen Sie ein?
Für dichte, aber angegriffene Schächte eignet sich eine mineralische oder Epoxidharz-Beschichtung. Bei undichten Wänden, Muffen oder eindringendem Grundwasser setzen wir einen GFK-Schachtinliner ein, der den Schacht von innen neu abdichtet. Sind Konus, Auftritte oder Gerinne zerstört, bauen wir diese Teile fachgerecht neu auf. Welche Methode passt, entscheiden wir nach der Kamerabefahrung.
Muss der Schacht dafür ausgegraben werden?
In den meisten Fällen nein. Beschichtung und GFK-Inliner werden von innen eingebracht – ohne Aufgraben, ohne Aushub. Nur bei vollständig eingestürzten oder statisch nicht mehr tragfähigen Schächten ist ein offener Austausch nötig. Was in Ihrem Fall möglich ist, klären wir vorab per Kamerabefahrung.
Wie lange dauert eine Schachtsanierung?
Eine Beschichtung oder ein GFK-Inliner ist in der Regel an einem Arbeitstag eingebracht und ausgehärtet; der Schacht ist danach zeitnah wieder nutzbar. Ein Teil-Neuaufbau von Konus oder Gerinne kann je nach Umfang etwas länger dauern. Den konkreten Zeitrahmen nennen wir nach der Befundaufnahme.
Übernimmt die Versicherung die Schachtsanierung?
Bei versicherten Wasser- oder Rückstauschäden beteiligt sich die Gebäudeversicherung je nach Ursache und Police an den Kosten. Wir erstellen die komplette regulierungsfähige Dokumentation – Befundbericht, Kamerabefahrung und Abnahmeprotokoll – für Ihre Versicherung. Für Beratung: Büro 04423 9164020.
Darauf können Sie sich verlassen
Schacht undicht oder schadhaft?
Rufen Sie unseren 24/7-Notdienst oder schreiben Sie uns – wir sind schnell für Sie da in Friesland & Wilhelmshaven.
